Teamerinnen und Teamer gesucht

Wir suchen Teamerinnen und Teamer zur Begleitung unserer Seminare  und Trainings.

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Moralisches Unrecht

Ausbeutung bis hin zu sklavenähnlichen Verhältnissen - und das mitten in Europa. Was passiert, wenn die Betroffenen sich wehren: 

Forum Migration

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Als Betriebsrat aktiv

Die IG Metall hat sich angeschaut, wer in ihrer Gewerkschaft aktiv ist. Das Ergebnis war überraschend:  

Zum Ergebnis der Studie

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Monate der Ungewissheit

Die Zahl der Asylanträge von türkischen Staatsangehörigen steigt. Eine von ihnen ist die Generalsekretärin der türkischen Lehrergewerkschaft Egitim Sen, Sakine Yilmaz, die noch im Dezember letzten Jahres einen Gastbeitrag im Forum Migration schrieb.

Sie wartete Monate auf einen Entscheid. Nun liegt er vor.
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Vielfältige Teams in der vielfältigen Wirklichkeit

Iva Krtalic, Beauftragte für Integration und interkulturelle Vielfalt beim WDR, geht es darum, Heterogenität in der Belegschaft als Ressource zu verstehen. 

Ihr Kommentar im Forum Migration zur Vielfalt in der Medienlandschaft 

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Suchen Sie sich eine Stelle als Putzkraft

Erfahrene Bauingenieurin war Alla Evlakhova, als sie aus der Ostukraine nach Deutschland kam. Eine gesuchte Fachkraft mit besten Chancen. Oder?

Ihre Geschichte im Forum Migration  

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Wenn von Herkunft auf Täterschaft geschlossen wird

Mit Racial Profiling, also wenn Menschen allein aufgrund ihrer Herkunft kontrolliert werden, gefährden wir unsere Sicherheit, befürchtet  Dr. Andrea Kretschmann Kriminologin, Centre Marc Bloch, Humboldt-Universität Berlin. 

Ihr Kommentar im Forum Migration     

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Arbeitsrecht

In deutschen Betrieben sind ausländische KollegInnen ihren inländischen KollegInnen gleichgestellt. Im Betriebsverfassungsgesetz wird eine Ungleichbehandlung ausdrücklich untersagt und mit negativen Sanktionen belegt.

Für die in Deutschland lebenden Menschen ist es alles andere als alltäglich, dass sie unabhängig von ihrer Nationalität gleichgestellt sind. Eine Ausnahme gibt es: die Betriebe. Entsprechend dem Betriebsverfassungsgesetz und den Personalvertretungsgesetzen haben ausländische ArbeitnehmerInnen die gleichen Rechte und Pflichten wie ihre deutschen KollegInnen. Sie können zum Beispiel wählen und gewählt werden. Vorsitzende oder Mitglieder von Betriebsräten mit einem anderen Pass sind längst zur Normalität geworden. Von den Mitgliedern in DGB-Gewerkschaften sind rund sechs Prozent AusländerInnen.

Entsprechend dem Betriebsverfassungsgesetz genießen AusländerInnen im Betrieb auch Schutz vor Diskriminierung. So legt § 75 BetrVG eine Gleichbehandlung aller Beschäftigten im Unternehmen fest, wobei ausdrücklich benannt wird, dass eine Ungleichbehandlung „von Personen wegen ihrer Abstammung, Religion, Nationalität, Herkunft, politischen oder gewerkschaftlichen Betätigung oder Einstellung oder wegen ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Identität unterbleibt“. Wer dagegen verstößt, kann entlassen werden, wobei auch der Betriebsrat in diesem Fall - so festgelegt in § 104 BetrVG - die Entlassung zwingend fordern kann. Laut § 80 Abs. 7 des Betriebsverfassungsgesetzes hat der Betriebsrat die Aufgabe, „die Integration ausländischer Arbeitnehmer im Betrieb und das Verständnis zwischen ihnen und den deutschen Arbeitnehmern zu fördern, sowie Maßnahmen zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Betrieb zu beantragen“.

Insgesamt sichert das Arbeitsrecht einen Schutz gegen Diskriminierung und macht ein Vorgehen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zur verpflichtenden Aufgabe des Betriebsrats.

In Konfliktfällen oder wenn Schwierigkeiten auftreten besteht für Gewerkschaftsmitglieder die Möglichkeit, den Rechtsschutz des DGB in Anspruch zu nehmen.

Unsicherheiten bei Fragen des Arbeitsrechts bestehen bei illegaler Beschäftigung. Klar ist, dass durch illegale Beschäftigung soziale Standards zerstört und Arbeitsplätze vernichtet werden. Zurecht wurde deshalb der Bußgeldrahmen für ArbeitgeberInnen, die ArbeitnehmerInnen ohne Arbeitserlaubnis beschäftigen, auf eine Million Mark ausgeweitet. Aber auch illegal Beschäftigte, die in Deutschland gearbeitet haben, können vor dem Arbeitsgericht den vereinbarten Lohn und auch den Mindestlohn einklagen. Und da fast immer weit unter Mindestlohn bezahlt wird und Zahlungen auch schon einmal ausbleiben, kann es um erhebliche Summen gehen. Dies kann durchaus einen Abschreckungseffekt auf Arbeitgeber haben, die individuelle Notlagen von Menschen ausbeuten. Hier ist auch der entscheidende Hebel gegen illegale Beschäftigung anzusetzen, auch wenn völlig klar ist, dass auch  illegal Beschäftigte sich strafbar machen und mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 Mark rechnen müssen. Außerhalb des Betriebs haben es DrittstaatlerInnen mit ganz unterschiedlichen Gesetzen zu tun, die für Deutsche oder UnionsbürgerInnen zum Teil nicht zutreffen. Dies gilt zum Beispiel für das Arbeitsgenehmigungsrecht. Hier werden Regelungen für den Arbeitsmarkt (Zugang) getroffen.