Zu Recht gescheitert

Zwölf Tage am Stück Arbeiten, davon an vier Tagen bis zu sechzehn Stunden - das sah das Mobility Package für LKW-Fahrer vor. 

Der Kommentar von Cristina Tilling, European Transport Workers‘ Federation    

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Einstieg in den Arbeitsmarkt

Arthur Skorniakov ist Betriebsrat bei booking.com. Die Belegschaft ist enorm vielfältig. Er erzählt, welche Herausforderungen das birgt.  

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Immer mehr Blue Cards

Sie ist das Ticket für den europäischen Arbeitsmarkt: Die Blue Card EU. Knapp sechs Jahre nach der Einführung hat das BAMF erstmals eine Bilanz dieser Aufenthaltserlaubnis vorgelegt. 

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Pflege - ohne Sicherheit für die Beschäftigten?

Die Bundesregierung möchte ausländische Fachkräfte für die Pflege anwerben. Doch die Vorstellungen über die Bedingungen gehen weit auseinander. 

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Rechtsstaatlich in Zweifel zu ziehen

Auf dem DGB Bundeskongress positionierte sich die Gewerkschaft der Polizei eindeutig gegen die geplanten "Anker"-Zentren .  

Auszüge aus der Rede von Jörg Radek, stellvertretender Vorsitzender der GdP 


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Nur empfindlich?

Über Alltagsrassismus reden und ihn sichtbar machen, das fordert  Giorgina Kazungu-Haß, MdL (SPD).

Zu ihrem Kommentar im Forum Migration 

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Solidarität

Solidarität - das ist mehr als nur ein Wort. Dominik Bartsch, Direktor UNHCR Deutschland sieht darin den Schlüssel zur Integration.  

Zu seinem Kommentar im Forum Migation   

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Türkei: Gewerkschafter aus Remscheid verhaftet

Der Gewerkschafter und Migrationsberater Adil Demirci aus Remscheid wurde in der Türkei verhaftet. 

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Staatsangehörigkeit

Ein wichtiger Schritt für die Integration von ausländischen MitbürgerInnen war die Änderung des Staatsangehörigkeitsrechts. Das Geburtsrecht steht für Fortschritt beim neuen Gesetz. Die Restriktionen bei der Hinnahme von Mehrstaatigkeit (Doppelte Staatsbürgerschaft) zeigt weiteren Reformbedarf.

Es gibt Gesetze, die sind bzw. waren über lange Zeit heftig umstritten und Anlass für scharfe Kontroversen. Eines davon war das aus dem Jahr 1913 stammende Staatsangehörigkeitsrecht.

Seit dem 1. Januar 2000 gilt nun das neue Staatsbürgerschaftsrecht. Es erfüllt nicht alle Forderungen, für die die Gewerkschaften zusammen mit Kirchen und Verbänden über lange Jahre eingetreten sind. So sind sie der Meinung, dass eine großzügigere Hinnahme einer doppelten Staatsbürgerschaft der bessere Weg für eine erleichterte Einbürgerung und erfolgreiche Integration gewesen wäre. Trotzdem ist der Fortschritt unübersehbar.

Das neue Staatsangehörigkeitsrecht ergänzt das Abstammungsprinzip um das Geburtsrecht. Demzufolge wird die Staatsangehörigkeit eines Kindes nicht nur durch die Nationalität der Eltern bestimmt, sondern auch durch den Geburtsort - eine Regelung, die in zahllosen Ländern seit Jahrzehnten gilt. Ein Kind, das in Deutschland zur Welt kommt, besitzt automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft, wenn zumindest ein Elternteil seit acht Jahren rechtmäßig und dauerhaft in Deutschland lebt. Damit hat es zwei Staatsbürgerschaften - allerdings nicht für immer. Bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres muss es bei den Behörden mitteilen für welche Staatsangehörigkeit es sich entschieden hat.

Mit dem neuen Staatsbürgerschaftsrecht wurde auch die Einbürgerung nicht hier geborener AusländerInnen - Grundlage ist das Ausländergesetz - erleichtert. Vor der Reform war ein mindestens 12-jähriger legaler Aufenthalt in Deutschland nötig, der Zeitraum wurde auf acht Jahre reduziert. Andere Voraussetzungen sind u.a.: Sicherung des eigenen Lebensunterhaltes, Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und ausreichende deutsche Sprachkenntnisse.