Das tun wir nicht mal Delfinen an

"Was sollen wir in Malta, oder was sollen die Menschen auf der italienischen Insel Lampedusa tun, wenn Menschen halbtot an unseren Küsten stranden oder dabei sind zu ertrinken? Sollen wir den Menschen in Not unsere Hilfe verweigern?," fragt Dr. Alberto Friggieri, Botschafter der Republik Malta.

Zu seinem Kommentar im Forum Migration

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Integration durch Arbeit

Dass Einschränkungen zur Arbeitsaufnahme von Flüchtlingen führen zu Desintegration erläutert Dr. Irene Götz, Institut für Europäische Ethnologie, LMU München im aktuellen Kommentar des Forum Migration.

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Mosaikstein zur Willkommenskultur

Seine Erfahrungen mit Interkulturellen Schulungen von Beschäftigten in Arbeitsagenturen und Jobcentern schildert ein Trainer in unserem Forum Migration.

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Deutlich weniger Verdienst

Ausländische Staatsangehörige in Deutschland verdienten 2015 im Schnitt 21,5 Prozent weniger verdient als Deutsche. Steuern nun alle Migrant_ innen auf Altersarmut zu?

Antwort auf die Frage gibt Professor Thomas K. Bauer vom Sachverständigenrat Migration in unserem Forum Migration

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Nur billige Arbeitskräfte?

Die Einfallstore zur Umgehung des Mindestlohns werden noch größer werden, befürchtet DGB Vorstandsmitglied Stefan Körzell in Bezug auf Regierungspläne zu Ausnahmen vom Mindestlohn für Flüchtlinge.

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Gewerkschaft in der Türkei

Unabhängige Gewerkschaften sind in der Türkei ein Reizthema. Im Gastkommentar berichtet Essen Yilmaz, Generalsekretärin der türkischen Bildungsgewerkschaft Egitim Sen, über die Situation.

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Neu in Verleih der Vielfalt-Mediathek

Schlepper - Menschen ohne Gewissen? Der Dokumentarfilm NachtGrenzeMorgen stellt zwei junge Menschen vor, die als Schlepper arbeiten.

zu den Filmen


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Ansprüche nicht einschränken

Die Bundesregierung will Ansprüche von EU-Bürger_innen auf Hartz IV einschränken. Das ist rechtswidrig, so die Einschätzungen der vom DGB beauftragten Juristinnen.

Mehr im aktuellen Forum Migration 

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Merkblatt: Was müssen Flüchtlinge beachten?

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ANERKANNT

WAS MÜSSEN FLÜCHTLINGE BEACHTEN? 

Rund 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Gewalt. Was müssen Menschen, die geflüchtet sind, beim Thema Arbeitsmarkt und Anerkennung beachten? Welchen Einfluss hat der Status auf den Zugang zum Arbeitsmarkt?

Welche Gruppen gehören dazu? 

Der Begriff „Flüchtling“ wird in der öffentlichen Diskussion häufig als Sammelbegriff für Personen genutzt, die sich unter sehr unterschiedlichen aufenthaltsrechtlichen Bedingungen in Deutschland aufhalten. Zu den Folgen gehören auch unterschiedliche Regelungen für den Zugang zum Arbeitsmarkt, zu Integrationskursen sowie nicht zuletzt bei der sozialen Sicherung. Zu diesen verschiedenen Gruppen gehören Asylberechtigte (Personen, deren Asylantrag wegen einer politischen Verfolgung durch einen Staat oder staatsähnliche Organisation anerkannt wurde), Flüchtlinge mit internationalem Schutzstatus, subsidiär (Drittstaatsangehörige oder Staatenlose können Anspruch auf subsidiären Schutz haben) geschützte Personen und Flüchtlinge mit vorübergehender Aufenthaltsgenehmigung.

Zugang zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge

Der Zugang von Flüchtlingen zu Ausbildung und Beschäftigung ist vielfältig geregelt und vom jeweiligen Aufenthaltsstatus abhängig. Grundsätzlich gilt:

  • Anerkannte Flüchtlinge haben eine Arbeitsberechtigung ohne Beschränkungen. D.h., sie dürfen jede Ausbildung und jede Beschäftigung aufnehmen.
  • Asylsuchende dürfen in den ersten drei Monaten ihres Aufenthalts nicht arbeiten. Auch für Menschen in einer Erstaufnahmeeinrichtung gilt ein generelles Arbeitsverbot.
  • Eine Beschäftigungserlaubnis der Ausländerbehörde benötigen Menschen, deren Asylverfahren noch läuft (länger als drei Monate) und Geduldete (Personen, deren Asylantrag abgelehnt wurde, die aber nicht abgeschoben werden).
  • Generelles Arbeitsverbot gilt für Asylsuchende aus sicheren Herkunftsländern (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Ghana, Kosovo, Mazedonien Montenegro, Senegal, Serbien) bis zum Abschluss des Antragsverfahrens, wenn sie nach dem 31. August 2015 den Antrag gestellt haben.
Anerkennung: Antrag unabhängig von Ort und Status

Unabhängig von ihrem Status und ihrem Aufenthaltsort können Personen ein Anerkennungsverfahren für ihre im Ausland erworbenen Qualifikationen einleiten. Der Antrag kann bereits aus dem Ausland gestellt werden, ein Wohnsitz in Deutschland oder eine Meldebescheinigung ist nicht erforderlich. Für die Antragstellung reicht die Absicht, in Deutschland eine Beschäftigung aufnehmen zu wollen.

Weiterführende Links

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge http://www.bamf.de/DE/Infothek/FragenAntworten/
ZugangArbeitFluechtlinge/zugang-arbeit-fluechtlinge-node.html

Anerkennung in Deutschland
http://www.anerkennung-in-deutschland.de

Infoportal: Berufsanerkennung für Flüchtlinge
www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/1843.php

DGB-Bildungswerk: Merkblätter zum Thema Anerkennung
http://migration-online.de/cms/index._cGlkPTg5Nw_.html