Formell. Non-formal. Anders.

Ein wenig in der Freizeit am Auto rumgeschraubt und schon ausgebildeter KFZ-Mechatroniker_in? So einfach ist es nicht. Doch es gibt Wege informelle Qualifikationen anerkennen zu lassen.

Welche? Darüber diskutieren wir auf unserer Tagung

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Wendepunkt

Nächstes Jahr wird zum ersten Mal ein umfassendes, globales Abkommen über die Migration entwickelt – der Global Compact on Migration der UN.

Guy Ryder, Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, erläutert in seinem Kommentar im Forum Migration, warum das zu einem Wendepunkt für die Zukunft der Migration werden kann.

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Gnadenlos

In der EU wird das sogenannte Mobilitätspaket verhandelt. Die Stärkung des Sozialen  werde „gnadenlos der Liberalisierung des Binnenmarktes untergeordnet“, sagte DGB Vorstandsmitglied Stefan Körzell.

Was dahinter steckt? Hier mehr

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Einstellungssache

Sei können den Weg eines Kindes massiv beeinflussen: Lehrerinnen und Lehrer. Eine neue Studie brachte nun Überraschendes zu ihren Einstellungen zu Migrantinnen und Migranten zu Tage.

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Merkblatt: Unterstützung bei Deutschkursen

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ANERKANNT!

UNTERSTÜTZUNG BEI DEUTSCHKURSEN

Bei der Suche nach einem passenden Arbeitsplatz ist für Bewerber_ innen mit Migrationshintergrund die Sprache entscheidend. Sie bietet die Grundlage, am beruflichen und sozialen Leben teilzunehmen. Die Kurse gibt es in verschiedenen Qualifizierungsstufen. Von A1, dem Anfängerkurs, über B1/B2 für Fortgeschrittene und reicht bis zu C1/C2, der Grundlage für akademische Berufe, die fachbezogene Sprachkenntnisse erfordern. Diese Zuordnungen entsprechen dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER).

Sprachförderung ist dabei keine Einbahnstraße. Die Mitarbeiter_ innen profitieren ebenso wie das Unternehmen selbst. Ob nun aber ein Betrieb eigene Sprachkurse anbietet, oder den Beschäftigten die zeitliche Möglichkeit einräumt, Sprachkurse zu besuchen, hängt sicherlich von der Größe des Unternehmens und der Anzahl der Betroffenen ab.

An der Kostenfrage dürfte ein Sprachlernangebot nicht scheitern. Zahlreiche Modellprojekte zeigen bereits heute, dass sich diese Investitionen auszahlen. Davon unabhängig gibt es auch Fördergelder oder Kurse, die kostenfrei angeboten werden. Auch die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat im Oktober 2015 darauf reagiert und zusätzliche Mittel für Sprachkurse für Flüchtlinge bereitgestellt.    

Vielfältige Angebote

Es gibt mittlerweile in vielen Bundesländern Angebote, die aus öffentlichen Geldern finanziert oder zumindest bezuschusst werden. Der Volkshochschulverband bietet beispielsweise über sein Portal „www.ich-will-deutsch-lernen.de“ kostenlos Deutschkurse an. Auch die Bundesregierung zieht mit: Das Bundesarbeitsministerium will die Plätze für berufsbezogenen Sprachkurse im kommenden Jahr auf 100.000 aufstocken. In Hamburg gibt es spezielle Unterstützung bei den Weiterbildungskosten für die Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen. Berufsbezogene Sprachförderung gibt es ebenfalls über das ESF-BAMF-Programm.

Aus Sicht der Betriebsräte lohnt sich der Einsatz, die Arbeitgeber von der Notwendigkeit von Sprachkursen zu überzeugen. Schließlich verbessert sich auch das innerbetriebliche Verhältnis untereinander wenn man miteinander reden kann – das hilft auch bei Arbeitsabläufen.

Weiterführende Links:  

Informationen des IQ-Netzwerks für Unternehmen
www.deutsch-am-arbeitsplatz.de

Portal des Volkshochschulverbandes
www.ich-will-deutsch-lernen.de

Norddeutsches Netzwerk zur beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten (NOBI)
www.nobi-nord.de

Angebot des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge www.bamf.de/DE/Willkommen/DeutschLernen/DeutschBeruf/deutschberuf.html?nn=1367900

Modellprojekt der niedersächsischen Wirtschaft www.bnw.de/bnwde/content/deutsch/erwachsene/unsere_angebote_fuer_zuwanderer/bnw_sprachen_lernen

Ein IQ-Modellprojekt in NRW mit Sprachkursen für un- und angelernte Arbeitskräfte
www.komma-nrw.de