Formell. Non-formal. Anders.

Ein wenig in der Freizeit am Auto rumgeschraubt und schon ausgebildeter KFZ-Mechatroniker_in? So einfach ist es nicht. Doch es gibt Wege informelle Qualifikationen anerkennen zu lassen.

Welche? Darüber diskutieren wir auf unserer Tagung

Symbolfoto: © Minerva Studio - Fotolia

Wendepunkt

Nächstes Jahr wird zum ersten Mal ein umfassendes, globales Abkommen über die Migration entwickelt – der Global Compact on Migration der UN.

Guy Ryder, Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, erläutert in seinem Kommentar im Forum Migration, warum das zu einem Wendepunkt für die Zukunft der Migration werden kann.

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Foto: © elenabsl / Fotolia.com

Gnadenlos

In der EU wird das sogenannte Mobilitätspaket verhandelt. Die Stärkung des Sozialen  werde „gnadenlos der Liberalisierung des Binnenmarktes untergeordnet“, sagte DGB Vorstandsmitglied Stefan Körzell.

Was dahinter steckt? Hier mehr

Symbolfoto: © Brad Pict / Fotolia.com

Einstellungssache

Sei können den Weg eines Kindes massiv beeinflussen: Lehrerinnen und Lehrer. Eine neue Studie brachte nun Überraschendes zu ihren Einstellungen zu Migrantinnen und Migranten zu Tage.

Zum Artikel

Foto: © Jasmin Merdan / Fotolia.com

Moralisches Unrecht

Ausbeutung bis hin zu sklavenähnlichen Verhältnissen - und das mitten in Europa. Was passiert, wenn die Betroffenen sich wehren: 

Forum Migration

Foto: Richard-Messenger_CC-BY-NC-2.0_1

Monate der Ungewissheit

Die Zahl der Asylanträge von türkischen Staatsangehörigen steigt. Eine von ihnen ist die Generalsekretärin der türkischen Lehrergewerkschaft Egitim Sen, Sakine Yilmaz, die noch im Dezember letzten Jahres einen Gastbeitrag im Forum Migration schrieb.

Sie wartete Monate auf einen Entscheid. Nun liegt er vor.
Mehr im Forum Migration

Foto: Urheber: WoGi / Fotolia

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Medienladen e. V. Nürnberg (Hg.),

Eritrea - Serving the truth: Ein Dokumentarfilm über das ostafrikanische Land mit Schwerpunkten Menschenrechte und Meinungsfreiheit

Regie: Gerhard Faul.

2012

Laufzeit: 30 Min.

Dokumentarfilm

DVD


FSK: Infoprogramm gemäß § 14 JuSchG
3 Bewertung:

Bestand

1 Exemplar

Signaturen

1-02-01-55



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Inhaltsbeschreibung

Eritrea ist eines der Hauptherkunftsländern von Asylsuchenden in Deutschland. Das Land gilt als ein blinder Fleck auf der Karte der Weltöffentlichkeit. Es ist extrem abgeschottet, Pressefreiheit gibt es nicht; ausländische Presse kann im Land nur auf Antrag arbeiten. Regisseur Gerhard Faul reiste mit Touristenvisum ein und drehte ohne Genehmigung der Regierung.

Nach dreißig Jahren Befreiungskampf und zwanzig Jahren Unabhängigkeit ist der Übergang zu einer Zivilgesellschaft noch nicht vollzogen, die Regierung unter Präsident Afewerki isoliert das Land zunehmend.Das US-Institut Freedom House gab Eritrea 2014 bei politischen Rechten und bürgerlichen Freiheiten jeweils die schlechteste Note. Der Global Peace Index von Vision of Humanity (Australien) platzierte Eritrea 2014 auf Rang 124 von 162 Staaten.Viele Menschen verlassen das Land. Einer der Hauptgründe ist der Militärdienst, den ab 18 Jahren absolvieren muss und der ohne Begründung auf bis zu zehn Jahre Dienst ausgedehnt werden kann. Die UN schätzt außerdem. dass ein Drittel der Bevölkerung Eritreas unter Mangelernährung leidet .  

Franziska Ulm von Amnesty International berichtet:
„Oppositionsparteien und Religionsgemeinschaften wie Zeugen Jehova sind verboten. Politische Gefangene werden in unterirdischen Zellen eingesperrt oder in Frachtcontainern in der Wüste.“

Petros Tseggai, Botschafter in Deutschland: "Das Gesundheitssystem und
Bildung  sind in Eritrea kostenlos. Seit der Unabhängigkeit konnte die Sterberate bei Kleinkindern von fünfzehn auf fünf Prozent gesenkt werden. Die Analphabetenquote haben wir halbiert. Über das ganze Land verteilt wurden neue Hochschulen gegründet."

Alle Oberschüler müssen das Abitur im Militärlager Sawa ablegen. Ismail Ahmedin  arbeitet im Eritrean National Congress fpr Democratic Change: „Die Regierung transportiert die Schüler nach Sawa um sie ideologisch auf Linie zu bringen. Das Regime von Isayas Afewerki ist eine Militärdiktatur. Alle Entscheidungen trifft der Präsident.“ 

Zeitungen, Radios und Eri-TV unterliegen der Zensur.Ulrike Gruska von Reporter ohne Grenzen: „In den letzten Jahren wurden 34 Journalisten verhaftet und mindestens vier Pressevertreter sind in der Haft gestorben.“ 

Botschafter Petros Tseggai: „Die Regierung verbot private Zeitungen weil sie vom Ausland finanziert wurden. Solange kein Frieden mit Äthiopien herrscht, gilt der Ausnahmezustand. Es gibt keine politischen Gefangenen in Eritrea.“ 

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