Respekt und Anerkennung sind Grundstein der IG BAU - Das DGB Bildungswerk zu Gast beim Gewerkschaftstag

13.10.2017
Falko Blumenthal

Das DGB Bildungswerk war letzte Woche Gast des IG BAU-Gewerkschaftstags. Am Stand des Projekts ANERKANNT konnten wir in Berlin  mit den Delegierten über die Situation der Beschäftigten sprechen, die zumindest Teile ihrer Ausbildung außerhalb Deutschlands gemacht haben.      

Großes Thema ist die Berufsanerkennung für die kleinen Handwerke, wie etwa die Steinmetze, die daran arbeiten ihr Gewerk trotz Fachkräftemangels zu erhalten und weiterzuentwickeln. Drängend ist auch die Situation in den Gebäudedienstleitungen und auf den Baustellen, wo Facharbeit oft nur mit Helferlohn vergütet wird. Hier ist den Betriebsräten und aktiven Gewerkschaftern die Berufsanerkennung ein wichtiges Werkzeug zur Durchsetzung der Tarifverträge.

  

Robert Feiger, Vorsitzender der IG BAU, begrüßt das Team ANERKANNT auf dem Gewerktschaftstag 2017, Foto: Dietmar Gust / IG BAU  



Deutlich machten der Vorsitzende Robert Feiger und des für Organisation verantwortlichen Vorstandsmitglieds Carsten Burckhardt auch, dass es Anspruch der IG BAU sein sollte eine lebende Solidargemeinschaft als Spiegel der Arbeitswelt der BAU-Branchen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft und Anschauungen zu sein. Mit der neuen Geschlechterquote für Neueinstellungen und für die Zusammensetzung des Bundesvorstandes von 30 Prozent wird der Anspruch auch mit konkreten Beschlüssen untermauert.  


 

Fred Nwosu, Delegierter der Bundesjugendkonferenz auf den Gewerkschaftstag, in der Mitgliederzeitschrift DER GRUNDSTEIN/ DER SÄEMANN der IG BAU