Gewerkschaft in der Türkei

Unabhängige Gewerkschaften sind in der Türkei ein Reizthema. Im Gastkommentar berichtet Essen Yilmaz, Generalsekretärin der türkischen Bildungsgewerkschaft Egitim Sen, über die Situation.

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Ablehnungskultur

Hat sich in Deutschland eine Ablehnungskultur als Gegenpol zur Willkommenskultur entwickelt? Dieser Frage gehen in unserem aktuellen Kommentar zwei Wissenschaftler_innen vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung nach.

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Blaue Karte

Den Zugang zu tariflich vergüteter Beschäftigung für Migrantinnen und Migranten, fordert Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen, im aktuellen Forum Migration

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Vorbild Kanada?

Kann das kanadische Einwanderungssystem wirklich ein Vorbild für Deutschland sein? Forum Migration sprach mit Lloyd Axworthy, dem ehemaligen Außen- und Einwanderungsminister Kanadas

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Neu in Verleih der Vielfalt-Mediathek

Schlepper - Menschen ohne Gewissen? Der Dokumentarfilm NachtGrenzeMorgen stellt zwei junge Menschen vor, die als Schlepper arbeiten.

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Ansprüche nicht einschränken

Die Bundesregierung will Ansprüche von EU-Bürger_innen auf Hartz IV einschränken. Das ist rechtswidrig, so die Einschätzungen der vom DGB beauftragten Juristinnen.

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Stipendien für Anerkennung

Baden-Württemberg und Hamburg fördern die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse mit Stipendien.

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Türkei

Wir sollten uns von den Konflikten in der Türkei nicht infizieren lassen, sagt Serhat Özdemir, freigestellter Betriebsrat bei der WEC Turmbau in Emden. 

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Antifa-Woche der IG Metall Wolfsburg: Auch die Arbeit des Kumpelvereins wurde vorgestellt.

20.11.2012

Vom 4. bis 9. November 2012 veranstaltete die IG Metall Wolfsburg ihre 8. AntiFa-Woche. In verschiedenen Veranstaltungen setzte sich die Gewerkschaft mit Intoleranz, Rassismus und Nationalismus in der Geschichte und aktuell auseinander und diskutierte Handlungsperspektiven.

Im Rahmen der AntiFa-Woche hatte der Vorsitzende des Vereins „Mach meinen Kumpel nicht an!“, Giovanni Pollice, die Gelegenheit die Arbeit des Kumpelvereins auf einer Sitzung des IG-Metall-Vertrauensleutekörpers vorzustellen. Vor rund 400 Vertrauensleuten erinnerte Giovanni Pollice daran, dass der Kumpelverein eine der ältesten antirassistischen Organisationen in Deutschland ist: „Bis heute sind die Gelbe Hand und der Verein ‚Mach meinen Kumpel nicht an!‘ vielen ehren- und hauptamtlich Aktiven aus DGB und Einzelgewerkschaften nicht allein Begriff sondern zugleich gutes Beispiel für das gewerkschaftliche Engagement gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit Rechtsextremismus und für die Gleichstellung von Menschen in der Arbeitswelt.“ Und der Kumpelverein ist die einzige Organisation, die das Thema Fremdenfeindlichkeit und Rassismus mit den Gewerkschaften zusammen im Bereich der Arbeitswelt bearbeitet. Giovanni Pollice rief die Vertrauensleute der IG Metall bei VW Wolfsburg auf, die Arbeit des Kumpelvereins zu unterstützen: „Wenn wir in einer weltoffenen und von Akzeptanz geprägten Gesellschaft leben wollen, dürfen wir uns nicht nur auf den Staat verlassen, sondern müssen selbst aktiv werden. Hierzu gibt es keine Alternative.“

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Aktiv + Gleichberechtigt November 2012" entnommen.