Gewerkschaft in der Türkei

Unabhängige Gewerkschaften sind in der Türkei ein Reizthema. Im Gastkommentar berichtet Essen Yilmaz, Generalsekretärin der türkischen Bildungsgewerkschaft Egitim Sen, über die Situation.

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Ablehnungskultur

Hat sich in Deutschland eine Ablehnungskultur als Gegenpol zur Willkommenskultur entwickelt? Dieser Frage gehen in unserem aktuellen Kommentar zwei Wissenschaftler_innen vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung nach.

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Blaue Karte

Den Zugang zu tariflich vergüteter Beschäftigung für Migrantinnen und Migranten, fordert Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen, im aktuellen Forum Migration

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Vorbild Kanada?

Kann das kanadische Einwanderungssystem wirklich ein Vorbild für Deutschland sein? Forum Migration sprach mit Lloyd Axworthy, dem ehemaligen Außen- und Einwanderungsminister Kanadas

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Neu in Verleih der Vielfalt-Mediathek

Schlepper - Menschen ohne Gewissen? Der Dokumentarfilm NachtGrenzeMorgen stellt zwei junge Menschen vor, die als Schlepper arbeiten.

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Ansprüche nicht einschränken

Die Bundesregierung will Ansprüche von EU-Bürger_innen auf Hartz IV einschränken. Das ist rechtswidrig, so die Einschätzungen der vom DGB beauftragten Juristinnen.

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Stipendien für Anerkennung

Baden-Württemberg und Hamburg fördern die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse mit Stipendien.

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Türkei

Wir sollten uns von den Konflikten in der Türkei nicht infizieren lassen, sagt Serhat Özdemir, freigestellter Betriebsrat bei der WEC Turmbau in Emden. 

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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort: Entsendung in Theorie und Praxis

01.01.2017

Am 25. November 2016 folgten in Berlin über 130 Personen der Einladung zu einer internationalen Konferenz zum Thema „Entsendung in Theorie und Praxis“. Die Konferenz war vom Bundesvorstand des DGB und der Friedrich Ebert-Stiftung mit Unterstützung von „Faire Mobilität“ ausgerichtet worden.  

An der Konferenz beteiligten sich Gäste aus 9 Ländern, darunter viele Gewerkschaftsmitglieder, Abgeordnete des Deutschen Bundestages und des Europaparlaments, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesministerien für Arbeit und Soziales (BMAS) und Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Beraterinnen und Berater verschiedener Träger. Ziel der Konferenz, die vom Staatssekretär im BMAS, Thorben Albrecht, eröffnet wurde, war die Auseinandersetzung mit den Vorschlägen der EU-Kommission zur Überarbeitung der Entsenderichtlinie. Der Vortrag von Jackie Morin, Referatsleiter in der Generaldirektion für Beschäftigung, Soziales und Integration der Europäischen Kommission, machte deutlich, dass die Kommission zwar den Regulierungsbedarf für Entsendungen erkannt hat, sich jedoch gleichzeitig verpflichtet fühlt, die Marktkräfte nicht zu sehr einzudämmen zu wollen. Annelie Buntenbach, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes des DGB und die Europaparlamentarierin Agnes Jongerius (Sozialdemokraten/S&D), kritisierten die Vorschläge im Anschluss und wiesen auf eine Reihe von Regelungslücken hin.

In vier Foren, zur 24-Stunden-Pflege, dem Baugewerbe sowie der Fleisch- und Transportindustrie, wurde anschließend erörtert, welche Rolle Entsendungen inzwischen einnehmen und ob die von der Kommission gemachten Vorschläge positive Veränderungen zur Folge hätten. Wurde von einem tendenziellen Rückgang von Entsendungen in der Fleischindustrie berichtet, so scheinen Entsendungen in den anderen Bereichen eher zuzunehmen. Insgesamt forderten die Praktiker aus den Foren auch deutlich weitergehende Regelungen als sie von der Kommission bisher vorgesehen sind. Dabei wurde vor allem betont, dass die Ausgabe von A1-Bescheinigungen besser kontrolliert und reglementiert und die Dauer einer Entsendung deutlich verkürzt werden sollte.

An der abschließenden Diskussionsrunde nahmen, neben Jackie Morin und Annelie Buntenbach, Plamen Dimitrov, Präsident der Konföderation der unabhängigen Gewerkschaften Bulgariens, Susanne Hoffmann, Abteilungsleiterin im BMAS und die Europaabgeordnete der Grünen/EFA, Terry Reinke, teil. Zwar wurden dabei die unterschiedlichen Positionen in der Frage der Form der Regulierung nochmal deutlich hervorgehoben, allerdings vertraten alle Beteiligten die Position, dass eine bessere Regulierung als bisher vorhanden notwendig sei. 

 http://www.faire-mobilitaet.de/

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Forum Migration Januar 2017" entnommen.