Zu Recht gescheitert

Zwölf Tage am Stück Arbeiten, davon an vier Tagen bis zu sechzehn Stunden - das sah das Mobility Package für LKW-Fahrer vor. 

Der Kommentar von Cristina Tilling, European Transport Workers‘ Federation    

Foto: © 5m3photos – Fotolia.com

Einstieg in den Arbeitsmarkt

Arthur Skorniakov ist Betriebsrat bei booking.com. Die Belegschaft ist enorm vielfältig. Er erzählt, welche Herausforderungen das birgt.  

Mehr     

Foto: © fotogestoeber - Fotolia.com

Immer mehr Blue Cards

Sie ist das Ticket für den europäischen Arbeitsmarkt: Die Blue Card EU. Knapp sechs Jahre nach der Einführung hat das BAMF erstmals eine Bilanz dieser Aufenthaltserlaubnis vorgelegt. 

Zum Artikel  

Foto: © momius - Fotolia.com

Pflege - ohne Sicherheit für die Beschäftigten?

Die Bundesregierung möchte ausländische Fachkräfte für die Pflege anwerben. Doch die Vorstellungen über die Bedingungen gehen weit auseinander. 

Zum Artikel 

Foto: © sudok1 - Fotolia

Rechtsstaatlich in Zweifel zu ziehen

Auf dem DGB Bundeskongress positionierte sich die Gewerkschaft der Polizei eindeutig gegen die geplanten "Anker"-Zentren .  

Auszüge aus der Rede von Jörg Radek, stellvertretender Vorsitzender der GdP 


Foto: © Siam / Fotolia.com

Nur empfindlich?

Über Alltagsrassismus reden und ihn sichtbar machen, das fordert  Giorgina Kazungu-Haß, MdL (SPD).

Zu ihrem Kommentar im Forum Migration 

Foto: © vege / Fotolia.com

Solidarität

Solidarität - das ist mehr als nur ein Wort. Dominik Bartsch, Direktor UNHCR Deutschland sieht darin den Schlüssel zur Integration.  

Zu seinem Kommentar im Forum Migation   

Foto: © vege - Fotolia.com

Türkei: Gewerkschafter aus Remscheid verhaftet

Der Gewerkschafter und Migrationsberater Adil Demirci aus Remscheid wurde in der Türkei verhaftet. 

Mehr Infos   

Foto: © ChiccoDodiFC - Fotolia.com

Rücküberweisungen für 800 Millionen Menschen

01.08.2018

Die NGO Südwind hat eine Studie zu den enormen Wirkungen und Größenordnungen der Geldtransfers von Arbeitsmigrant_innen veröffentlicht. Sie kritisiert, dass Arbeitsmigrant_ innen noch immer rund sieben Prozent für diese zahlen müssen.

Im Jahr 2017 wurden demnach mehr als 460 Milliarden US-Dollar von Migrant_innen in ihre Herkunftsländer im Globalen Süden überwiesen. Die Remittances genannten Zahlungen übersteigen in einer Reihe von Staaten die Zahlungen aus der Entwicklungszusammenarbeit. Deutschland sei im weltweiten Vergleich das viertgrößte und innerhalb der EU das mit Abstand größte Senderland. „Heimatüberweisungen sind aber immer noch zu teuer, sie sind immer noch zu langsam und viele Wege, über die Migrant_innen das Geld schicken, sind zu unsicher“, sagt Pedro Morazán von Südwind. Er forderte, dass Migrant_innen schnellere, günstigere und sicherere Möglichkeiten zur Verfügung gestellt werden, ihr Geld zu überweisen. „Jeder Euro, der beim Transfer von Geld gespart werden kann, kommt den Familien der Migrant_innen zugute,” sagte Morazán.

Er erinnerte daran, dass auch die Vereinten Nationen eine Senkung der Transferkosten fordern. In ihrer aktuellen Entwicklungsagenda 2030, den so genannten Sustainable Development Goals (SDG), wird angestrebt, durchschnittliche Kosten von maximal drei Prozent für grenzüberschreitende Geldtransfers weltweit zu erreichen. Von diesem Ziel ist die Weltgemeinschaft aktuell allerdings weit entfernt: Durchschnittlich müssen Arbeitsmigrant_innen heute 7,1 Prozent Gebühren für Geldtransfers zahlen, so Südwind. „Die Zukunft geht dahin, dass wir durch neue Technologien Heimatüberweisungen optimieren können. Dabei geht es zum Beispiel um mobile Bezahlsysteme und Blockchains“, so Jannik Krone, Mitautor der Studie zu Heimatüberweisungen in einer Erklärung von Südwind. „Wir möchten thematisieren, wie mit sozialen Heimatüberweisungen die entwicklungspolitischen Wirkungen dieser Geldflüsse weiter gesteigert werden können.“

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Forum Migration August 2018" entnommen.