Einstieg in den Arbeitsmarkt

Arthur Skorniakov ist Betriebsrat bei booking.com. Die Belegschaft ist enorm vielfältig. Er erzählt, welche Herausforderungen das birgt.  

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Immer mehr Blue Cards

Sie ist das Ticket für den europäischen Arbeitsmarkt: Die Blue Card EU. Knapp sechs Jahre nach der Einführung hat das BAMF erstmals eine Bilanz dieser Aufenthaltserlaubnis vorgelegt. 

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Pflege - ohne Sicherheit für die Beschäftigten?

Die Bundesregierung möchte ausländische Fachkräfte für die Pflege anwerben. Doch die Vorstellungen über die Bedingungen gehen weit auseinander. 

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Rechtsstaatlich in Zweifel zu ziehen

Auf dem DGB Bundeskongress positionierte sich die Gewerkschaft der Polizei eindeutig gegen die geplanten "Anker"-Zentren .  

Auszüge aus der Rede von Jörg Radek, stellvertretender Vorsitzender der GdP 


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Nur empfindlich?

Über Alltagsrassismus reden und ihn sichtbar machen, das fordert  Giorgina Kazungu-Haß, MdL (SPD).

Zu ihrem Kommentar im Forum Migration 

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Solidarität

Solidarität - das ist mehr als nur ein Wort. Dominik Bartsch, Direktor UNHCR Deutschland sieht darin den Schlüssel zur Integration.  

Zu seinem Kommentar im Forum Migation   

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Türkei: Gewerkschafter aus Remscheid verhaftet

Der Gewerkschafter und Migrationsberater Adil Demirci aus Remscheid wurde in der Türkei verhaftet. 

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Forscher: Regierung vermittelte Asylpolitik nicht

01.07.2018

Das Thema Migration hat im Bundestagswahlkampf 2017 eine zentrale Rolle gespielt – allerdings nicht zugunsten der etablierten Parteien. Keine von ihnen konnte sich mit diesem Thema klar profilieren. Dagegen diente Migration der AfD als Ausgangspunkt zahlreicher gezielt hervorgerufener Provokationen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM).

Obwohl die Zuwanderung eine erhebliche Rolle in der öffentlichen Diskussion spielte und die Regierung seit 2015 viele Entscheidungen der Migrationskontrolle getroffen hatte, sei dies im Wahlkampf der Regierungsparteien nicht dargestellt worden, heißt es in der Studie. Der Wahlkampf sei von “fame avoidance” bestimmt gewesen: Die Regierungsparteien hätten die von ihnen auf den Weg gebrachten Gesetzesänderungen und erzielten Steuerungserfolge nicht dargestellt. Tatsächlich hatte das Regierungshandeln ab 2016 eine restriktive Ausrichtung mit einer Vielzahl von Einschränkungen und Härten für Schutzsuchende. Doch dies sei der öffentlichen Wahrnehmung weitgehend entzogen geblieben. Die entstandene Kluft zwischen Entscheidungs- und Darstellungspolitik habe politisch weiten Raum für Vorwürfe gelassen, die Regierung sei blind gegenüber Problemlagen und habe das Vertrauen der Bürger_ innen geschwächt.

Der Grund hierfür, so vermuten die Forscher_innen, sei unter anderem, dass eine offene Kehrtwende als „generelles Glaubwürdigkeits- und Kohärenzproblem, sogar als Fehlereingeständnis wahrgenommen worden und damit das Bild einer wankelmütigen, in ihrem strategischen Kurs unsicheren Kanzlerin entstanden wäre”. Zum anderen sei anzunehmen gewesen, dass die aktive Zivilbevölkerung eine solche Wende als Entwertung ihrer Arbeit empfunden hätte, was Wählerpotential gekostet hätte; negative Auswirkungen auf die Mobilisierung der dringend benötigten zivilgesellschaftlichen Hilfe wären zu erwarten gewesen, so das Papier.

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Forum Migration Juli 2018" entnommen.