Einstieg in den Arbeitsmarkt

Arthur Skorniakov ist Betriebsrat bei booking.com. Die Belegschaft ist enorm vielfältig. Er erzählt, welche Herausforderungen das birgt.  

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Immer mehr Blue Cards

Sie ist das Ticket für den europäischen Arbeitsmarkt: Die Blue Card EU. Knapp sechs Jahre nach der Einführung hat das BAMF erstmals eine Bilanz dieser Aufenthaltserlaubnis vorgelegt. 

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Pflege - ohne Sicherheit für die Beschäftigten?

Die Bundesregierung möchte ausländische Fachkräfte für die Pflege anwerben. Doch die Vorstellungen über die Bedingungen gehen weit auseinander. 

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Rechtsstaatlich in Zweifel zu ziehen

Auf dem DGB Bundeskongress positionierte sich die Gewerkschaft der Polizei eindeutig gegen die geplanten "Anker"-Zentren .  

Auszüge aus der Rede von Jörg Radek, stellvertretender Vorsitzender der GdP 


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Nur empfindlich?

Über Alltagsrassismus reden und ihn sichtbar machen, das fordert  Giorgina Kazungu-Haß, MdL (SPD).

Zu ihrem Kommentar im Forum Migration 

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Solidarität

Solidarität - das ist mehr als nur ein Wort. Dominik Bartsch, Direktor UNHCR Deutschland sieht darin den Schlüssel zur Integration.  

Zu seinem Kommentar im Forum Migation   

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Türkei: Gewerkschafter aus Remscheid verhaftet

Der Gewerkschafter und Migrationsberater Adil Demirci aus Remscheid wurde in der Türkei verhaftet. 

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Ärzte strenger als Apotheker

01.07.2018

Anders als die Ärztevertretung will die Bundesapothekerkammer die Standards für die Approbation ausländischer Pharmazeuten in Deutschland nicht verschärfen. Das berichtet die Deutsche Apotheker Zeitung.

Der Deutsche Ärztetag hatte im Mai beschlossen, dass Ärzte aus Nicht-EU-Ländern, die in Deutschland arbeiten wollen, das deutsche Medizin-Staatsexamen statt, wie bisher, eine sogenannte Gleichwertigkeitsprüfung absolvieren sollen. Der Gesetzgeber sei es dem Patientenschutz schuldig, dass diese Mediziner_innen über dieselben Kenntnisse wie in Deutschland ausgebildete Ärzte verfügen, forderten die Delegierten. Landesärztekammern hatten zuvor Zweifel geäußert, dass Ärzt_innen aus Ländern außerhalb der EU über dieselben Kompetenzen wie in Deutschland ausgebildete Mediziner verfügen. Der Ärztetag plädierte zugleich für einen stärkeren Datenaustausch zwischen den für die Erteilung der ärztlichen Approbation zuständigen Behörden der Bundesländer, um einen möglichen „Approbationstourismus“ zu unterbinden. Die Qualifikation von Ärzt_innen, die in außereuropäischen Ländern Medizin studiert haben, hatte auf dem Ärztetag zu intensiven Debatten geführt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte vor den Ärzt_innen dafür plädiert, die Verfahren zur Anerkennung ausländischer Medizin-Abschlüsse zu beschleunigen. Sie sollten aber gleichzeitig auch gründlicher werden.

Auch viele Apotheker_innen, die ihre Ausbildung im Ausland absolviert haben, beantragen jährlich Approbationen. Wie viele es genau sind, lässt sich nach Auskunft der Bundesapothekerkammer nicht sagen, da aus den an die Standesvertretung übermittelten Daten nicht ersichtlich ist, ob die Approbationen an Bürger_innen aus einem EUMitgliedstaat, einem EWR-Staat, der Schweiz, Staatsangehörigen aus sogenannten Drittstaaten oder einem deutschen Staatsbürger_innen erteilt wurden. Im Gegensatz zu den Ärzt_innen ist aber die Bundesapothekerkammer nicht der Auffassung, dass die Qualifikation der Bewerber nicht ausreichend nachgewiesen wird. Das berichte die Deutsche Apotheker Zeitung (DAZ) „Die anerkennungsrechtlichen Vorgaben in der Praxis werden verantwortungsvoll umgesetzt. Daher bewerten wir die Regelungen für die Anerkennung nach jetzigem Stand für ausreichend. Möglicherweise wird von Ärzten aus Drittländern nicht in dem Umfang die Kenntnisprüfung verlangt wie von Apothekern“, so eine Sprecherin der Bundesapothekerkammer zur DAZ.

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Forum Migration Juli 2018" entnommen.