Formell. Non-formal. Anders.

Ein wenig in der Freizeit am Auto rumgeschraubt und schon ausgebildeter KFZ-Mechatroniker_in? So einfach ist es nicht. Doch es gibt Wege informelle Qualifikationen anerkennen zu lassen.

Welche? Darüber diskutieren wir auf unserer Tagung

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Wendepunkt

Nächstes Jahr wird zum ersten Mal ein umfassendes, globales Abkommen über die Migration entwickelt – der Global Compact on Migration der UN.

Guy Ryder, Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, erläutert in seinem Kommentar im Forum Migration, warum das zu einem Wendepunkt für die Zukunft der Migration werden kann.

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Gnadenlos

In der EU wird das sogenannte Mobilitätspaket verhandelt. Die Stärkung des Sozialen  werde „gnadenlos der Liberalisierung des Binnenmarktes untergeordnet“, sagte DGB Vorstandsmitglied Stefan Körzell.

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Einstellungssache

Sei können den Weg eines Kindes massiv beeinflussen: Lehrerinnen und Lehrer. Eine neue Studie brachte nun Überraschendes zu ihren Einstellungen zu Migrantinnen und Migranten zu Tage.

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Ausbildung unbegleiteter Flüchtlinge: Bayern sagt oft Nein

01.10.2017

Der Weg in Arbeit und Ausbildung – für viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bleibt er verschlossen. Zum Ausbildungsbeginn am 1. September hätten Behörden in zahlreichen Fällen Beschäftigungserlaubnisse zur Berufsausbildung oder die so genannte Ausbildungsduldung verweigert. Darauf wies der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) hin. Ausbildungsstellen seien deshalb unbesetzt geblieben.

Nach dem Willen der Bundesregierung hätte das Integrationsgesetz, das im August 2016 in Kraft trat, die Hürden bei der Integration in Arbeit und Ausbildung für Flüchtlinge abbauen sollen, heißt es in einer Stellungnahme des Verbands. Die lokalen Ausländerbehörden würden die neuen Bestimmungen aber sehr unterschiedlich auslegen: „An einem Ort werden Ausbildungen für geduldete Jugendliche leicht möglich gemacht, an anderen Orten fast nie”, so der BumF. Vor allem Bayern nutze die neuen Ermessensspielräume besonders restriktiv aus und verhindere so die Ausbildungsaufnahme. Der BumF kritisierte vor allem, dass es ins Ermessen der Ausländerbehörden gestellt ist, ob eine Beschäftigungserlaubnis zur Ausbildung erteilt wird. Ein weiteres Problem sei, dass eine Ausbildungsduldung ausgeschlossen sei, wenn „konkrete Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung bevorstehen“. Wann dies der Fall ist, werde sehr unterschiedlich ausgelegt, so der BumF. Es sei unklar, ob hierfür schon die bloße Aufforderung zur Passbeschaffung ausreichend sei oder ein konkreter Abschiebetermin anstehen müsse.

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Forum Migration Oktober 2017" entnommen.