Obdachlose sollen ausreisen

Zunehmend verweigern Notunterkünfte für Obdachlose EU-Bürger_innen  Hilfe. Hamburg setzt nun noch eins drauf gesetzt - hilfesuchende obdachlose EU-Bürger_innen sollen ausgewiesen werden.

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Kommentar des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes  

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Einwanderungsgesetz notwendig

Kann man über ein Einwanderungsgesetz reden, wenn die Mehrzahl der Menschen in Deutschland gerade die Nase voll hat von Zuwanderung?  

Kommentar zum Thema von Josip Juratovic, MdB und freigestellter Betriebsrat von Audi  

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MdBs mit Migrationshintergrund

22,50 Prozent der Gesamtbevölkerung haben Migrationshintergrund. Aber wie sieht es aktuell im Bundestag aus? 

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Schutz für entsandte Beschäftigte

12-Stunden Schicht, 6 Tage die Woche und am Ende nicht den vereinbarten Lohn erhalten - das kennen zu viele entsandte Beschäftige. Nun gibt es neue Anläufe ihre Situation zu verbessern.

Vorschläge zur Reform der Entsenderichtlinie

Kommentar Terry Reintke, MEP Die Grünen

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Augsburg: ver.di kämpft gegen Abschiebung

Krankenpfleger werden dringend gesucht - trotzdem soll er afghanische Flüchtling Anwar Khan abgeschoben werden. Und dass, obwohl er Anfang Oktober mit seiner Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger beginnen wollte.

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Neoliberales Programm mit sozialpopulistischem Mantel

Die Auseinandersetzung mit den Rechtspopulisten findet auch in den Betrieben statt.

Was können Gewerkschaften und Betriebsräte tun? 

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Vertiefungsseminar: Recht und Rechtsprechung in der beruflichen Anerkennung

14.09.2017 10:30 Uhr - 14.09.2017 17:30 Uhr
Veranstaltungsort: DGB-Bildungszentrum Düsseldorf, Studio 1
VFK/117580217

Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz oder kurz BQFG – seit dem 01.04.2012 ist dies die juristische Grundlage einen ausländische Berufsabschluss auf Gleichwertigkeit zu prüfen. Knapp 50.000 Menschen, die meisten mit Migrationsgeschichte, haben davon bereits Gebrauch gemacht.  

Inhalte  

Das Gesetz, einst aus der Taufe gehoben um Fachkräftemangel zu beheben, ist nun auch stark in die Debatte um die Arbeitsmarktintegration von Menschen auf der Flucht einbezogen.

Wir stellen nun die Frage, wie sich das Gesetz in der Praxis und unter den neuen Rahmenbedingungen entwickelt hat. Uns geht es vor allem um die Rechtsprechung in der Verwaltungsgerichtsbarkeit. Werden alle Migrant_innen im Berufsanerkennungsverfahren tatsächlich gleich behandelt?

Zunächst geben wir einen kurzen Übersicht in die einzelnen Rechtsgebiete, den Instanzenzug und die Wechselwirkung zwischen kodifziertem Recht und Richterrecht. Das machen wir anhand zweier Beispielurteile im nichtreglementierten Bereich und eines Büro- sowie eines technischen Berufes aus Osteuropa und der Türkei.  

Abschließend sollen Anreize geschaffen werden, Anerkennungsbedarfe arbeitsrechtlich mittels Kollektivrecht einzubinden.

Nutzen  

In der Rolle als Verweisberatung oder als interessierte Person der Anerkennungsthematik kennen Sie das BQFG detaillierter haben Einblick in die Rechtsprechung und Möglichkeiten der Schaffung neuer kodifizierter Rechtsnormen im Kollektiven Arbeitsrecht.

Zielgruppe  

Teilnehmer_innen des Grundlagenseminars, betriebliche und dienstliche Interessenvertretungen, Funktionsträger_innen in den Gewerkschaften, Vertrauensleute, Gleichstellungsbeauftragte, Schwerbehindertenvertretungen und sonstige an der Anerkennung interessierte Personen.

Kosten  

Die Kosten für Bildung, Verpflegung, Übernachtung, An- und Abreise werden durch das vom BMBF geförderte Projekt „Anerkannt“ übernommen. Reisekosten können entsprechend Bundesreisekostengesetz erstattet werden (2. Klasse DB bzw. 20 ct/km bei Fahrten mit dem eigenen PKW, höchstens jedoch ein Betrag von 130 Euro).

Die Freistellung für Betriebsräte erfolgt nach § 37 (7) BetrVG und für Personalräte nach § 46 (6) BPrsVG. Die Veranstaltung vermittelt erforderliche Kenntnisse für die Betriebs- und Personalratsarbeit.

Verantwortlich

René Schindler
Telefon: 0211/4301-236
Email: rene.schindler@dgb-bildungswerk