Formell. Non-formal. Anders.

Ein wenig in der Freizeit am Auto rumgeschraubt und schon ausgebildeter KFZ-Mechatroniker_in? So einfach ist es nicht. Doch es gibt Wege informelle Qualifikationen anerkennen zu lassen.

Welche? Darüber diskutieren wir auf unserer Tagung

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Wendepunkt

Nächstes Jahr wird zum ersten Mal ein umfassendes, globales Abkommen über die Migration entwickelt – der Global Compact on Migration der UN.

Guy Ryder, Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, erläutert in seinem Kommentar im Forum Migration, warum das zu einem Wendepunkt für die Zukunft der Migration werden kann.

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Gnadenlos

In der EU wird das sogenannte Mobilitätspaket verhandelt. Die Stärkung des Sozialen  werde „gnadenlos der Liberalisierung des Binnenmarktes untergeordnet“, sagte DGB Vorstandsmitglied Stefan Körzell.

Was dahinter steckt? Hier mehr

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Einstellungssache

Sei können den Weg eines Kindes massiv beeinflussen: Lehrerinnen und Lehrer. Eine neue Studie brachte nun Überraschendes zu ihren Einstellungen zu Migrantinnen und Migranten zu Tage.

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Vertiefungsseminar: Recht und Rechtsprechung in der beruflichen Anerkennung

14.09.2017 10:30 Uhr - 14.09.2017 17:30 Uhr
Veranstaltungsort: DGB-Bildungszentrum Düsseldorf, Studio 1
VFK/117580217

Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz oder kurz BQFG – seit dem 01.04.2012 ist dies die juristische Grundlage einen ausländische Berufsabschluss auf Gleichwertigkeit zu prüfen. Knapp 50.000 Menschen, die meisten mit Migrationsgeschichte, haben davon bereits Gebrauch gemacht.  

Inhalte  

Das Gesetz, einst aus der Taufe gehoben um Fachkräftemangel zu beheben, ist nun auch stark in die Debatte um die Arbeitsmarktintegration von Menschen auf der Flucht einbezogen.

Wir stellen nun die Frage, wie sich das Gesetz in der Praxis und unter den neuen Rahmenbedingungen entwickelt hat. Uns geht es vor allem um die Rechtsprechung in der Verwaltungsgerichtsbarkeit. Werden alle Migrant_innen im Berufsanerkennungsverfahren tatsächlich gleich behandelt?

Zunächst geben wir einen kurzen Übersicht in die einzelnen Rechtsgebiete, den Instanzenzug und die Wechselwirkung zwischen kodifziertem Recht und Richterrecht. Das machen wir anhand zweier Beispielurteile im nichtreglementierten Bereich und eines Büro- sowie eines technischen Berufes aus Osteuropa und der Türkei.  

Abschließend sollen Anreize geschaffen werden, Anerkennungsbedarfe arbeitsrechtlich mittels Kollektivrecht einzubinden.

Nutzen  

In der Rolle als Verweisberatung oder als interessierte Person der Anerkennungsthematik kennen Sie das BQFG detaillierter haben Einblick in die Rechtsprechung und Möglichkeiten der Schaffung neuer kodifizierter Rechtsnormen im Kollektiven Arbeitsrecht.

Zielgruppe  

Teilnehmer_innen des Grundlagenseminars, betriebliche und dienstliche Interessenvertretungen, Funktionsträger_innen in den Gewerkschaften, Vertrauensleute, Gleichstellungsbeauftragte, Schwerbehindertenvertretungen und sonstige an der Anerkennung interessierte Personen.

Kosten  

Die Kosten für Bildung, Verpflegung, Übernachtung, An- und Abreise werden durch das vom BMBF geförderte Projekt „Anerkannt“ übernommen. Reisekosten können entsprechend Bundesreisekostengesetz erstattet werden (2. Klasse DB bzw. 20 ct/km bei Fahrten mit dem eigenen PKW, höchstens jedoch ein Betrag von 130 Euro).

Die Freistellung für Betriebsräte erfolgt nach § 37 (7) BetrVG und für Personalräte nach § 46 (6) BPrsVG. Die Veranstaltung vermittelt erforderliche Kenntnisse für die Betriebs- und Personalratsarbeit.

Verantwortlich

René Schindler
Telefon: 0211/4301-236
Email: rene.schindler@dgb-bildungswerk