Obdachlose sollen ausreisen

Zunehmend verweigern Notunterkünfte für Obdachlose EU-Bürger_innen  Hilfe. Hamburg setzt nun noch eins drauf gesetzt - hilfesuchende obdachlose EU-Bürger_innen sollen ausgewiesen werden.

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Kommentar des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes  

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Einwanderungsgesetz notwendig

Kann man über ein Einwanderungsgesetz reden, wenn die Mehrzahl der Menschen in Deutschland gerade die Nase voll hat von Zuwanderung?  

Kommentar zum Thema von Josip Juratovic, MdB und freigestellter Betriebsrat von Audi  

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MdBs mit Migrationshintergrund

22,50 Prozent der Gesamtbevölkerung haben Migrationshintergrund. Aber wie sieht es aktuell im Bundestag aus? 

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Schutz für entsandte Beschäftigte

12-Stunden Schicht, 6 Tage die Woche und am Ende nicht den vereinbarten Lohn erhalten - das kennen zu viele entsandte Beschäftige. Nun gibt es neue Anläufe ihre Situation zu verbessern.

Vorschläge zur Reform der Entsenderichtlinie

Kommentar Terry Reintke, MEP Die Grünen

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Augsburg: ver.di kämpft gegen Abschiebung

Krankenpfleger werden dringend gesucht - trotzdem soll er afghanische Flüchtling Anwar Khan abgeschoben werden. Und dass, obwohl er Anfang Oktober mit seiner Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger beginnen wollte.

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Neoliberales Programm mit sozialpopulistischem Mantel

Die Auseinandersetzung mit den Rechtspopulisten findet auch in den Betrieben statt.

Was können Gewerkschaften und Betriebsräte tun? 

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Globalisierung fair gestalten: G20-Gipfel

01.06.2017

Vor dem G20-Gipfel im Juli in Hamburg haben Gewerkschaften und NGOs eine fairere Globalisierung angemahnt. Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) stellt derweil fest: Hunger ist ein Hauptgrund für globale Migration.

Anlässlich des G20-Arbeitsministertreffens im Mai in Deutschland veröffentlichte der Internationale Gewerkschaftsbund ITUC die Ergebnisse einer internationalen Umfrage, nach der 73 Prozent der Menschen sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen und 80 Prozent angeben, der Mindestlohn reiche nicht zum Leben. „Zu viele Regierungen haben den Wohlstand der Menschen der Gier der Unternehmen geopfert, indem sie niedrige Löhne und unsichere Arbeitsplätze akzeptiert haben“, sagte die ITUCGeneralsekretärin Sharan Burrow.

Spitzengewerkschaften aus den G20-Ländern, der so genannte Labour 20-Dialogue (L20), übergaben der deutschen Bundeskanzlerin und G20-Vorsitzenden Angela Merkel in Berlin deshalb einen Forderungskatalog. „Wir nehmen die Kanzlerin beim Wort“, sagte der DGB Vorsitzende Reiner Hoffmann, und Gastgeber der L20-Delegation. „Sie hat 2015 beim G7-Gipfel selbst betont, dass gute Arbeit die Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg sei und die erschreckenden Arbeitsbedingungen nicht hinnehmbar seien.”

Zeitgleich veröffentlichte das Welternährungsprogramm WFP eine Studie, laut der Hunger Hauptgrund für die weltweite Flucht von Menschen ist. Die Zunahme von Hunger in der Bevölkerung eines Landes um ein Prozent führe demnach zu einem Anwachsen der Flucht- und Migrationsbewegungen über die Grenzen um fast zwei Prozent. Mit jedem weiteren Konfliktjahr würden 0,4 Prozent mehr Menschen aus einem Land fliehen als im Jahr zuvor. Das WFP empfiehlt der internationalen Gemeinschaft dringend, in die Bekämpfung von Hunger und die Verbesserung der Lebensumstände der Menschen vor Ort zu investieren, um die Migration einzudämmen. Im Jahr 2015 stieg die Zahl der Migranten weltweit auf ein Rekordhoch von 244 Millionen Menschen.

Erklärung der L20 Gewerkschaften: http://bit.ly/2rO8zAk 

„Global Poll“ des Welt-Gewerkschaftsverbandes ITUC: http://bit.ly/2qKeIzR

Bericht des WFP: http://bit.ly/2q23nwn

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Forum Migration Juni 2017" entnommen.