Moralisches Unrecht

Ausbeutung bis hin zu sklavenähnlichen Verhältnissen - und das mitten in Europa. Was passiert, wenn die Betroffenen sich wehren: 

Forum Migration

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Als Betriebsrat aktiv

Die IG Metall hat sich angeschaut, wer in ihrer Gewerkschaft aktiv ist. Das Ergebnis war überraschend:  

Zum Ergebnis der Studie

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Monate der Ungewissheit

Die Zahl der Asylanträge von türkischen Staatsangehörigen steigt. Eine von ihnen ist die Generalsekretärin der türkischen Lehrergewerkschaft Egitim Sen, Sakine Yilmaz, die noch im Dezember letzten Jahres einen Gastbeitrag im Forum Migration schrieb.

Sie wartete Monate auf einen Entscheid. Nun liegt er vor.
Mehr im Forum Migration

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Vielfältige Teams in der vielfältigen Wirklichkeit

Iva Krtalic, Beauftragte für Integration und interkulturelle Vielfalt beim WDR, geht es darum, Heterogenität in der Belegschaft als Ressource zu verstehen. 

Ihr Kommentar im Forum Migration zur Vielfalt in der Medienlandschaft 

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Suchen Sie sich eine Stelle als Putzkraft

Erfahrene Bauingenieurin war Alla Evlakhova, als sie aus der Ostukraine nach Deutschland kam. Eine gesuchte Fachkraft mit besten Chancen. Oder?

Ihre Geschichte im Forum Migration  

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Wenn von Herkunft auf Täterschaft geschlossen wird

Mit Racial Profiling, also wenn Menschen allein aufgrund ihrer Herkunft kontrolliert werden, gefährden wir unsere Sicherheit, befürchtet  Dr. Andrea Kretschmann Kriminologin, Centre Marc Bloch, Humboldt-Universität Berlin. 

Ihr Kommentar im Forum Migration     

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Globalisierung fair gestalten: G20-Gipfel

01.06.2017

Vor dem G20-Gipfel im Juli in Hamburg haben Gewerkschaften und NGOs eine fairere Globalisierung angemahnt. Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) stellt derweil fest: Hunger ist ein Hauptgrund für globale Migration.

Anlässlich des G20-Arbeitsministertreffens im Mai in Deutschland veröffentlichte der Internationale Gewerkschaftsbund ITUC die Ergebnisse einer internationalen Umfrage, nach der 73 Prozent der Menschen sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen und 80 Prozent angeben, der Mindestlohn reiche nicht zum Leben. „Zu viele Regierungen haben den Wohlstand der Menschen der Gier der Unternehmen geopfert, indem sie niedrige Löhne und unsichere Arbeitsplätze akzeptiert haben“, sagte die ITUCGeneralsekretärin Sharan Burrow.

Spitzengewerkschaften aus den G20-Ländern, der so genannte Labour 20-Dialogue (L20), übergaben der deutschen Bundeskanzlerin und G20-Vorsitzenden Angela Merkel in Berlin deshalb einen Forderungskatalog. „Wir nehmen die Kanzlerin beim Wort“, sagte der DGB Vorsitzende Reiner Hoffmann, und Gastgeber der L20-Delegation. „Sie hat 2015 beim G7-Gipfel selbst betont, dass gute Arbeit die Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg sei und die erschreckenden Arbeitsbedingungen nicht hinnehmbar seien.”

Zeitgleich veröffentlichte das Welternährungsprogramm WFP eine Studie, laut der Hunger Hauptgrund für die weltweite Flucht von Menschen ist. Die Zunahme von Hunger in der Bevölkerung eines Landes um ein Prozent führe demnach zu einem Anwachsen der Flucht- und Migrationsbewegungen über die Grenzen um fast zwei Prozent. Mit jedem weiteren Konfliktjahr würden 0,4 Prozent mehr Menschen aus einem Land fliehen als im Jahr zuvor. Das WFP empfiehlt der internationalen Gemeinschaft dringend, in die Bekämpfung von Hunger und die Verbesserung der Lebensumstände der Menschen vor Ort zu investieren, um die Migration einzudämmen. Im Jahr 2015 stieg die Zahl der Migranten weltweit auf ein Rekordhoch von 244 Millionen Menschen.

Erklärung der L20 Gewerkschaften: http://bit.ly/2rO8zAk 

„Global Poll“ des Welt-Gewerkschaftsverbandes ITUC: http://bit.ly/2qKeIzR

Bericht des WFP: http://bit.ly/2q23nwn

Dieser Beitrag wurde der Publikation "Forum Migration Juni 2017" entnommen.