Einstieg in den Arbeitsmarkt

Arthur Skorniakov ist Betriebsrat bei booking.com. Die Belegschaft ist enorm vielfältig. Er erzählt, welche Herausforderungen das birgt.  

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Immer mehr Blue Cards

Sie ist das Ticket für den europäischen Arbeitsmarkt: Die Blue Card EU. Knapp sechs Jahre nach der Einführung hat das BAMF erstmals eine Bilanz dieser Aufenthaltserlaubnis vorgelegt. 

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Pflege - ohne Sicherheit für die Beschäftigten?

Die Bundesregierung möchte ausländische Fachkräfte für die Pflege anwerben. Doch die Vorstellungen über die Bedingungen gehen weit auseinander. 

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Rechtsstaatlich in Zweifel zu ziehen

Auf dem DGB Bundeskongress positionierte sich die Gewerkschaft der Polizei eindeutig gegen die geplanten "Anker"-Zentren .  

Auszüge aus der Rede von Jörg Radek, stellvertretender Vorsitzender der GdP 


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Nur empfindlich?

Über Alltagsrassismus reden und ihn sichtbar machen, das fordert  Giorgina Kazungu-Haß, MdL (SPD).

Zu ihrem Kommentar im Forum Migration 

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Solidarität

Solidarität - das ist mehr als nur ein Wort. Dominik Bartsch, Direktor UNHCR Deutschland sieht darin den Schlüssel zur Integration.  

Zu seinem Kommentar im Forum Migation   

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Türkei: Gewerkschafter aus Remscheid verhaftet

Der Gewerkschafter und Migrationsberater Adil Demirci aus Remscheid wurde in der Türkei verhaftet. 

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Anerkennungs-News: Forum Migration 04-17

01.04.2017

 

Neuer Preis „Wir für Anerkennung“  

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung zeichnet Engagement für die berufliche Anerkennung aus. Betriebe sowie Personal- und Betriebsräte, die Fachkräfte bei der Anerkennung ihrer ausländischen Berufsqualifikationen unterstützen, können sich bis zum 30. April um den Unternehmenspreis „Wir für Anerkennung“ bewerben. „Ausländische Fachkräfte bringen zahlreiche Kompetenzen mit, die unsere Arbeitswelt bereichern“, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU). Viele Betriebe hätten diese Chancen bereits erkannt und nutzten die Möglichkeiten der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen, um Mitarbeiter zu finden und zu integrieren. Neben vorbildlichen Praxisbeispielen können zudem gute Ideen eingereicht werden, die aufzeigen, wie die berufliche Anerkennung noch stärker als Instrument der Personalarbeit etabliert werden kann.

Infos zum Wettbewerb: www.anerkennungspreis.de  

GEW fordert Reform bei Anerkennung

Bundesweit fehlen Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für junge Geflüchtete. Diese werden oft erst sehr spät in Maßnahmen vermittelt, gleichzeitig sind die Hürden, berufliche Abschlüsse aus dem Herkunftsland nachzuweisen, oft sehr hoch. Ansgar Klinger, im GEW Vorstand für Berufliche Bildung und Weiterbildung verantwortlich, fordert deshalb eine Reform bei der Anerkennung erworbener formaler und nonformaler Kompetenzen, „unabhängig von der Flüchtlingsthematik“. Auf Ebene der EU gebe es dazu längst Verfahrensvorschläge, etwa den Europäischen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (EQR). Dieses System soll inhaltliches Wissen genauso wie erworbene Handlungskompetenzen in einem Beruf und langjährige Berufserfahrungen veranschaulichen. Wie wichtig es wäre, fachliche Mindeststandards einzuhalten, aber dabei informelle Kompetenzen besser einbinden zu können, zeigte sich auch kürzlich in dem Fall einer studierten Pädagogin aus Mexiko. Eine bilinguale Kindertagesstätte in Stade wollte die junge Frau einstellen, die in ihrer Heimat als Lehrerin und auch mit Kleinkindern gearbeitet hatte. Der Träger der Kita stellte einen Gleichstellungsantrag beim Landesjugendamt, um die mexikanische Ausbildung in Deutschland als Sozialassistenz anerkennen zu lassen – Voraussetzung für eine Ausbildung zur Erzieherin. Letztlich lehnte das Land eine Einstellung aber ab, weil die Frau schriftlich keine Kleinkind-Erfahrung nachweisen konnte.

Studie: Berufliche Qualifizierung von jungen Flüchtlingen in Deutschland http://bit.ly/2ma6Ruz  

Bericht Lokalzeitung Stade: http://bit.ly/2ncK3cS 


Dieser Beitrag wurde der Publikation "Forum Migration April 2017" entnommen.